Wetterhorn, Berggipfel in Grindelwald, Schweiz.
Der Wetterhorn ist ein 3.692 Meter hoher Berg mit drei ausgeprägten Gipfeln, die sich über dem Grindelwaldtal erheben. Seine steilen Felswände und Klippen sind von weitem sichtbar und prägen das Landschaftsbild der Region deutlich.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand am 31. August 1844 statt, als die Bergführer Hans Jaun und Melchior Bannholzer den Gipfel erreichten. Dieses Ereignis trug wesentlich dazu bei, die Schweiz als Zentrum des modernen Bergsteigens zu etablieren.
Der Berg ist eng mit der Bergsteiger-Geschichte der Schweiz verbunden und zieht seit Generationen Kletterer aus aller Welt an. Man sieht an seinen Hängen noch heute die Spuren dieser langen Tradition, wenn Bergsteiger auf ihren Wegen aufsteigen.
Die Glecksteinhütte auf 2.316 Metern bietet Unterkunft und Verpflegung für Bergsteiger auf ihrem Weg nach oben. Das Hütte ist gut erreichbar und dient vielen als wichtiger Rastpunkt vor der weiteren Besteigung.
In den frühen 1900er Jahren wurde die Bergbahn als Schweizweit erstes Luftseilbahnprojekt geplant, doch der Bau wurde im Ersten Weltkrieg unterbrochen und nie vollendet. Das Projekt war damals eine revolutionäre Idee und zeugt von frühen Bestrebungen, die Region für Touristen zugänglich zu machen.
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