Vallée de Joux, Alpental in Waadt, Schweiz.
Die Vallée de Joux ist ein Hochtal in den Juragebirgen auf etwa 1145 Metern Höhe, wo drei verbundene Seen zwischen dichten Nadelwäldern liegen. Das Tal erstreckt sich über mehrere kleine Gemeinden und bildet eine zusammenhängende Landschaft aus Wasser und Wald.
Das Tal war ursprünglich ein Agrargebiet, wandelte sich aber ab dem 18. Jahrhundert in ein bedeutendes Uhrmacherzentrum um. Diese Entwicklung führte zur Gründung zahlreicher spezialisierter Manufakturen, die bis heute bestehen.
Die Region ist eng mit der Uhrmacherkunst verbunden, wobei Handwerksbetriebe heute noch feine Zeitmesser in ihren Werkstätten anfertigen. Man spürt diese Tradition überall in den kleinen Dörfern und sieht die Zunftzeichen an den Hausfassaden.
Die Anreise erfolgt regelmäßig mit dem Zug von Lausanne mit direkten Verbindungen zu Le Sentier und anderen Gemeinden im Tal. In der Gegend gibt es Wander- und Fahrradwege, die gut erreichbar sind und verschiedene Jahreszeiten unterschiedliche Aktivitäten bieten.
Im Winter friert der Lac de Joux vollständig zu und schafft damit Schweizs größtes natürliches Eislauffeld. Lokale und Besucher nutzen diese gefrorene Fläche für Schlittschuhfahren und andere Winteraktivitäten, wenn die Bedingungen sicher sind.
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