Naturhistorisches Museum Basel, Naturkundemuseum in Basel, Schweiz
Das Naturhistorische Museum Basel ist ein Wissenschaftsmuseum in der Schweiz mit Sammlungen zu Zoologie, Entomologie, Mineralogie, Anthropologie, Osteologie und Paläontologie. Die Exponate verteilen sich auf mehrere Etagen und zeigen die Vielfalt der Natur durch Skelette, Insekten, Steine und archäologische Funde.
Das Museum wurde 1821 gegründet und ist heute als Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung anerkannt. Seine Sammlung wuchs über mehr als 200 Jahre durch Schenkungen von Forschern und Naturbegeisterten aus der Region.
Die ältesten Bestände gehen auf das Amerbachkabinett zurück, eine Wunderkammer des 16. Jahrhunderts, die Stadt und Universität Basel 1661 erwarben und öffentlich zugänglich machten. Die Dauerausstellungen tragen Titel wie «Ammonit & Donnerkeil» oder «Quagga & Dodo», und das Museum zeigt wiederholt die Wanderausstellung «Wildlife Photographer of the Year» des Natural History Museum London.
Das Museum nutzt den Bau an der Augustinergasse 2, den Melchior Berri 1842–1849 als Museums- und Universitätsgebäude errichtete. Im Haupttreppenhaus sind drei Fresken von Arnold Böcklin zu sehen. Im Mai 2019 stimmte der Kanton Basel-Stadt einem Umzug mit dem Staatsarchiv in einen Neubau beim Bahnhof Basel St. Johann zu, geplant für 2026.
Die Sammlung enthält die Mumie von Anna Catharina Bischoff, die 1975 bei Ausgrabungen in der Barfüsserkirche Basel gefunden wurde. Diese Entdeckung gibt Einblicke in das Leben und die Bestattungspraktiken der frühen Neuzeit in der Stadt.
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