Lenzerheide/Lai, Bergdorf in Graubünden, Schweiz
Lenzerheide ist ein Bergdorf auf etwa 1473 Metern Höhe zwischen Chur und Tiefencastel, das von Bergketten umgeben ist und den See Heidsee in seinem Zentrum hat. Das Dorf verbindet sich mit Arosa über ein Seilbahnsystem und erschließt insgesamt etwa 225 Kilometer Pisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Das Dorf entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Toni Lenz das erste Steinhaus mit Gasthof und Poststation baute. Diese frühe Infrastruktur legte den Grundstein für die spätere Entwicklung zu einem Wintersportort.
Das Dorf trägt den Namen des Bergbauern Lenz, dessen Familie hier lange Zeit lebte und das Gebiet geprägt hat. Heute spiegeln die Häuser und Straßen diese alpine Herkunft wider, während sich der Ort zu einem modernen Wintersportort entwickelt hat.
Der Ort liegt an einem hochalpinen See und bietet in beiden Jahreszeiten Aktivitäten, von Wassersport im Sommer bis zu Skifahren im Winter. Es gibt gut ausgeschilderte Wege und Pisten für verschiedene Leistungsstufen, ebenso wie Infrastruktur und Services, die auf Besucher ausgerichtet sind.
Das Biathlon-Zentrum hier wurde 2013 eröffnet und dient seither als internationales Trainings- und Wettkampfgelände. Die Stätte wird die Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 ausrichten und zieht Athleten und Fans aus der ganzen Welt an.
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