Kloster Gottstatt, Prämonstratenserkloster in Orpund, Schweiz
Das Kloster Gottstatt ist ein Prämonstratenserkloster in Orpund, das sich als ausgedehnter Komplex mit Kirche, Wohngebäuden und Gärten darstellt. Die einzelnen Strukturen stammen aus verschiedenen Epochen, wobei die ältesten Teile bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und mehrere Umbau- und Erweiterungsphasen das Gesamtbild prägen.
Das Kloster wurde 1255 unter Graf Rudolf I. von Neuchâtel-Nidau gegründet, nachdem ein erster Versuch 1247 fehlgeschlagen war. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einer wichtigen religiösen Institution in der Region mit kontinuierlicher Präsenz bis heute.
Das Kloster ist heute ein Ort religiöser Praxis für die Prämonstratenenser-Gemeinschaft, die hier täglich ihre Gebete und Rituale ausführt. Die Besucher können die gelebte Tradition dieser Ordensgemeinschaft in ihrer Kapelle und den Innenhöfen beobachten.
Die Anlage ist teilweise zugänglich, mit modernen Verbesserungen wie Aufzügen und Rampen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, welche Bereiche für Besucher geöffnet sind, da einige Teile des Klosters noch von der Gemeinschaft bewohnt werden.
Der Physiker Georg Simon Ohm unterrichtete zeitweise in diesem Kloster und nutzte die Räumlichkeiten für seine wissenschaftlichen Aktivitäten. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen religiöser Gemeinschaft und wissenschaftlicher Forschung ist heute wenig bekannt.
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