Gotthard-Strassentunnel, Strassentunnel in den Kantonen Uri und Tessin, Schweiz
Der Gotthardstrassentunnel verläuft als zweispurige Röhre durch das Alpengestein und verbindet Uri im Norden mit dem Tessin im Süden. Die Fahrbahn führt durch beleuchtete Abschnitte mit Lüftungsschächten, Notausgängen und regelmäßigen Pannenbuchten entlang der gesamten Strecke.
Die Röhre wurde Ende der 1970er-Jahre fertiggestellt und im Jahr 1980 für den Verkehr freigegeben. Sie ersetzte die bisherigen Routen über Gebirgspässe, die im Winter oft gesperrt waren.
Dieser Durchgang ermöglicht Reisenden aus dem deutschsprachigen Norden den direkten Zugang zur italienischsprachigen Südschweiz, ohne über hohe Gebirgspässe fahren zu müssen. Viele Besucher nutzen ihn im Winter, wenn die Pässe unpassierbar sind.
Der Durchgang ist das ganze Jahr über geöffnet und bietet eine wetterfeste Alternative zu den höher gelegenen Passstraßen. An Feiertagen und an Sommerwochenenden bilden sich oft lange Warteschlangen vor den Portalen, sodass frühe Morgen- oder späte Abendstunden weniger Verzögerungen bringen.
Vor der Einfahrt warnen Schilder die Fahrer, Sonnenbrillen abzunehmen, um sich an das gedämpfte Licht im Inneren zu gewöhnen. Die Tunnelwände zeigen den natürlichen Farbwechsel des Gesteins entlang der Strecke, von grauem Granit zu rötlichen Schichten im südlichen Abschnitt.
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