Kinderdorf Pestalozzi, Bildungsstiftung in Trogen, Schweiz
Das Kinderdorf Pestalozzi ist eine Stiftung auf etwa 4,5 Hektar Gelände mit zwölf Doppelhäusern, in denen Kinder und Familien leben, umgeben von Verwaltungsgebäuden. Das Dorf bietet seinen Bewohnern eine strukturierte Umgebung, die Wohnen, Bildung und Betreuung an einem Ort verbindet.
Die Gründung entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als Walter Robert Corti durch einen Zeitschriftenartikel im Jahr 1944 die Idee verbreitete und die Institution 1945 als Zuflucht für Kriegswaisen eröffnete. Das Dorf wurde dann schrittweise erweitert und entwickelte sich zu einem internationalen Zentrum für Kinderbetreuung.
In diesem Dorf lernen Kinder aus verschiedenen Ländern in ihrer eigenen Sprache und erleben täglich das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Die Gemeinschaft schafft Raum für gegenseitiges Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg.
Der Besucherzentrum ist montags bis freitags nachmittags geöffnet und hat besondere Öffnungszeiten an Sonntagen und an Feiertagen für öffentliche Besuche. Es wird empfohlen, sich vorher zu erkundigen, da die Zeiten je nach Saison unterschiedlich sein können.
Ein Gebetshaus mit mehreren Religionen wurde 1967 mit Unterstützung der britischen Königsfamilie errichtet und steht als Symbol für den Respekt vor verschiedenen Glaubensrichtungen. Dieses Bauwerk zeigt einen ungewöhnlich offenen Umgang mit Religiosität in einer Einrichtung für Kinder.
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