Fletschhorn, Alpengipfel im Wallis, Schweiz
Das Fletschhorn ist ein Alpengipfel in den Walliser Alpen, der sich zwischen dem Saastal und dem Simplontal erhebt. Der Berg liegt im Grenzgebiet dieser beiden Täler und prägt das Bergpanorama der Region mit seiner markanten Form.
Die Erstbesteigung gelang am 28. August 1854 dem Pfarrer Michael Amherdt aus Simplon mit den Bergführern Johannes Zumkemmi und Friedrich Clausen über den Rossbodengletscher und den Nordostgrat, als der Gipfel meist Rossbodenhorn hiess. Die Nordwand wurde am 25. Juli 1928 von Émile-Robert Blanchet mit Oskar Supersaxo und Kaspar Mooser erstmals durchstiegen; sie brauchten 5½ Stunden für die Wand und weitere 6 für den Zustieg von Simplon.
Der Name Fletschhorn bezeichnete früher den ganzen nördlichen Teil der heutigen Weissmiesgruppe, die Fletschhorngruppe hiess; das Lagginhorn war das Süd-Fletschhorn, das heutige Fletschhorn das Rossbodenhorn. Im Februar 1988 reichte die Gemeinde Saas Grund bei der Walliser Baukommission ein Baugesuch ein, um die ursprüngliche Höhe des Berges wiederherzustellen.
Besucher nutzen die Fletschhorn-Biwak-Schutzhütte als Ausgangspunkt für Klettertouren. Die Gegend erfordert Bergerfahrung und Schwindelfestigkeit, daher sollte man mit geeigneter Ausrüstung und Vorbereitung anreisen.
Die Nordwand des Fletschhorns blieb bis Juli 1927 unbezwungen, als E. R. Blanchet und die Bergführer Oskar Supersaxo und Kaspar Mooser die erste Besteigung schafften.
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