Ehemaliges Benediktinerkloster Muri, Benediktinerkloster in Muri, Schweiz.
Das Kloster Muri ist ein Benediktinerkloster in der Schweiz, das eine zentrale Kirche mit fünf Orgeln beherbergt und sich über ein großes Gelände erstreckt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, die den ehemaligen Klosterbetrieb dokumentieren und heute als Kulturzentrum genutzt werden.
Das Kloster wurde von Ita von Lothringen und Graf Radbot von Habsburg gegründet und entwickelte sich im 17. Jahrhundert zur wohlhabendsten Abtei der Schweiz. Seine Bedeutung als religiöses und wirtschaftliches Zentrum veränderte sich mit dem Lauf der Zeit und sozialen Umbrüchen.
Die Klosterkirche zeigt, wie Gläubige heute noch zu Orgelkonzerten zusammenkommen und den Raum als Ort der Musik erleben. Diese Verbindung von Gottesdienst und künstlerischem Leben prägt bis heute den Alltag vor Ort.
Der Ort ist heute als Kulturzentrum zugänglich und bietet das ganze Jahr über Orgelkonzerte und Bildungsprogramme. Besucher sollten sich vorab über aktuelle Veranstaltungen informieren und die Öffnungszeiten beachten, um ihren Besuch optimal zu planen.
Die Loreto-Kapelle im Komplex diente einst als Grablege für Mitglieder der Habsburger-Dynastie und verbindet damit die Geschichte des Klosters mit europäischer Herrschergeschichte. Diese royale Verbindung zeigt, wie das Kloster über Jahrhunderte hinweg ein bedeutsamer Ort für mächtige Familien war.
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