Château d’Aigle, Mittelalterliche Burg und Weinmuseum in Aigle, Schweiz.
Das Schloss von Aigle ist eine befestigte Burg mit vier Türmen und dicken Steinmauern, die am Fuß der Waadtländer Alpen steht und Ausstellungen beherbergt. Im Inneren finden sich Räume für die Weinmuseumssammlung, eine alte Steuerhauskammer und Dauerausstellungen zur Geschichte der Weinherstellung.
Der Bau der Burg begann um 1200 unter den Barons von Aigle, die als Vasallen der Grafen von Savoyen dienten und an wichtigen Bergpässen Macht ausübten. Später wurde die Festung Sitz der Verwaltung und Gericht für die Region, bevor sie sich in einen Ort der Bewahrung und des Lernens verwandelte.
Im Weinkeller und in den Ausstellungsräumen können Besucher sehen, wie Rebstöcke traditionell gezüchtet und Wein hergestellt wurde, wie es die Menschen in dieser Region seit Jahrhunderten tun. Die Art, wie Werkzeuge und alte Pressen angeordnet sind, zeigt den handwerklichen Aufwand, den die Winzer hier betrieben haben.
Im Schloss gibt es gut ausgeschilderte Wege durch die Ausstellungsbereiche, die es einfach machen, sich selbst zu orientieren. Besucher sollten rechnen, genug Zeit für die Weinkammer und die anderen Sammlungen im Gebäude einzuplanen, besonders wenn sie die Exponate lesen möchten.
Das Gebäude fungierte von 1804 bis 1972 als Gerichtsgebäude und Gefängnis für die lokale Bevölkerung, bevor es zu einem Kulturort umgebaut wurde. Diese Doppelfunktion hinterließ Spuren in der Architektur, die man noch heute in einigen Räumen erkennen kann.
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