Werd, Archäologische Stätte in Eschenz, Schweiz
Werd ist eine kleine Insel im Bodensee bei Eschenz, die Überreste von Pfahlbausiedlungen aus der Vorzeit enthält. Auf der Insel sind Grabungsflächen zu sehen, wo Archäologen regelmäßig auf Funde aus verschiedenen Zeitepochen treffen.
Die Insel war seit der Steinzeit besiedelt und zeigt Schichten von verschiedenen Kulturen, die über Jahrtausende nacheinander dort lebten. Diese übereinanderliegenden Siedlungsschichten bieten Einblick in die lange menschliche Präsenz in dieser Gegend.
Die Funde auf der Insel zeigen, wie frühe Gemeinschaften am See lebten und ihren Alltag gestalteten. Keramik und Werkzeuge deuten darauf hin, wie diese Menschen ihre Zeit verbrachten und mit ihrer Umgebung umgingen.
Man erreicht die Insel mit dem Schiff von Eschenz aus, wobei Fahrten besonders in den Sommermonaten häufig angeboten werden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und einen Führer mitzunehmen, um die Ausgrabungsstätten sicher zu erkunden.
Die Siedlungen wurden bewusst über dem Wasser gebaut, um bei Seespiegelschwankungen trocken zu bleiben. Diese Bauwese war so erfolgreich, dass die Menschen diese Technik über viele Generationen hinweg beibehielten.
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