Museum Franz Gertsch, Kunstmuseum in Burgdorf, Schweiz
Das Museum Franz Gertsch ist ein Kunstmuseum in Burgdorf, dessen rund 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sich auf fünf Räume verteilen. Zwei Sichtbetonkuben stehen im rechten Winkel zueinander und umschliessen einen Museumsgarten. Die Architekten Hansueli Jörg und Martin Sturm entwarfen die Räume zusammen mit Franz Gertsch und reduzierten die Materialwahl auf ein Minimum, damit die Wände den Werken dienen.
1998 beschlossen der Burgdorfer Industrielle Willy Michel und Franz Gertsch, gemeinsam ein Museum zu bauen. Michel sicherte die Finanzierung des gesamten Projekts und gründete die Stiftung Willy Michel, die den Grundstock der Sammlung bildet. Der Bau von Hansueli Jörg und Martin Sturm wurde im Herbst 2002 eröffnet. Die Stiftung umfasst das Gesamtwerk von Gertsch seit 1987, darunter die Gemälde Silvia I und Gräser I–IV.
Das Museum trägt den Namen von Franz Gertsch, dem 1930 geborenen Schweizer Maler, und geht auf den Entschluss des Burgdorfer Industriellen Willy Michel von 1998 zurück, ein Haus für dessen Werk zu finanzieren. Ein artcafé mit 50 Plätzen und eine Video-Lounge mit einer Dokumentation über Gertsch laden zwischen den Ausstellungsräumen zum Verweilen ein.
Das Museum bietet Führungen sowie Kunstworkshops für kleinere Gruppen an. Schulklassen erhalten spezielle Preise für kunstbezogene Diskussionen vor den Werken.
Das Gebäude entstand durch enge Zusammenarbeit zwischen zwei renommierten Schweizer Architekten und dem Künstler selbst. Die gestaltete Umgebung mit ihren weißen Wänden und dem zentralen Garten wurden speziell für die Ausstellung seiner Werke konzipiert.
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