Madrisahorn, Berggipfel in Klosters, Schweiz.
Das Madrisahorn erhebt sich auf 2.826 Meter über dem Meeresspiegel als siebthöchster Gipfel der Rätikon-Gebirgsgruppe und weist drei markante Grate auf, die sich nach Nordosten, Südosten und westlich zum Rätschenjoch erstrecken.
Die erste dokumentierte Besteigung des Madrisahorns bleibt in der historischen Bergsteigerliteratur unverzeichnet, obwohl der Gipfel für lokale Gemeinden und alpine Erkunder über viele Jahrzehnte als prominenter Orientierungspunkt gedient hat.
Die umliegende Region erhält traditionelle alpine landwirtschaftliche Praktiken aufrecht, einschließlich saisonaler Viehbeweidung auf Bergweiden, während moderne Skianlagen und Wanderinfrastruktur ganzjährige touristische Aktivitäten unterstützen.
Der Zugang zum Gipfel beginnt typischerweise von Klosters über Seilbahn bis etwa 1.887 Meter Höhe, gefolgt von einer dreistündigen Wanderroute durch das Gafier Tal und über das Gafierjoch.
Der Name des Berges wird gelegentlich mit dem nahegelegenen österreichischen Gipfel Madrisa verwechselt, und Kletterer fordern sich häufig an den steilen Nordwandrouten heraus, die mit UIAA-Klettergraden I und II bewertet sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.