Crestaulta, Bronzezeitliche archäologische Stätte in Lumbrein, Schweiz.
Crestaulta ist ein archäologischer Fundort in der Bronze-Zeit auf einem Hügel bei Lumbrein mit mehreren überlagerten Siedlungsschichten. Die Überreste zeigen alte Wohnplätze und Strukturen, die Archäologen aus dem Boden freigelegt haben und die ein Bild von der früheren Besiedlung vermitteln.
Der Fundort war von etwa 2000 bis 1600 vor Christus bewohnt und zeigt, wie sich die Siedlungen über viele Jahrhunderte veränderten. Ein Archäologe entdeckte und grub die Stelle zwischen 1935 und 1938 aus, wodurch diese frühen Berggemeinschaften erstmals sichtbar wurden.
Der Fundort zeigt, wie Menschen in den Bergen vor Tausenden von Jahren lebten und Gegenstände aus Ton fertigten. Die Keramik aus dieser Zeit hat eine eigene Form und Stil, die Archäologen helfen zu verstehen, wie die frühen Bergbewohner miteinander verbunden waren.
Der Ort ist über Wanderwege bei Lumbrein zu erreichen, wobei die beste Zeit im Sommer und frühen Herbst ist, wenn der Schnee weg und die Wege zugänglich sind. Die Gegend ist ländlich und entfernt, daher sollte man sich auf einfache Bedingungen und längere Fußwege vorbereiten.
In der Nähe wurde ein Frauengräberfeld gefunden, wo Frauen mit persönlichen Dingen wie Nähnadeln, Anhängern und verzierten Armringen bestattet wurden. Diese Funde geben seltene Einblicke in die Leben von Frauen in dieser frühen Berggesellschaft.
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