Kloster Fraubrunnen, Ehemaliges Zisterzienserkloster in Fraubrunnen, Schweiz.
Das Amthaus in Fraubrunnen ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster mit Steinmauern und architektonischen Elementen aus dem 13. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex besteht aus mehreren Strukturen entlang der Bernstrasse und zeigt die typische Anordnung einer mittelalterlichen monastischen Anlage.
Die Gründung erfolgte im Jahr 1246 durch die Grafen Hartmann von Kyburg als Frauenkloster für Frauen aus der Familie und wohlhabende Bürgerfamilien. Nach der protestantischen Reformation 1528 wurde das Kloster aufgelöst und seine Gebäude für weltliche Zwecke umgenutzt.
Das Gebäude war über Jahrhunderte der Lebensort von Frauen aus wohlhabenden Familien der Region, die hier gemeinsam lebten und wirtschafteten. Diese Frauen prägten das Dorf durch ihre tägliche Arbeit und machten den Ort zu einem Zentrum des Gemeinschaftslebens.
Das Gebäude befindet sich an der Bernstrasse und kann von außen betrachtet werden, um seine mittelalterliche Architektur und Steinmauern zu bewundern. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein geschütztes Kulturdenkmal handelt und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Nach der französischen Invasion von 1798 wurde das ehemalige Kloster in ein Verwaltungszentrum für den Bezirk Fraubrunnen umgewandelt. Spuren einer Gefängnisanlage aus dem Jahr 1823 sind in den Gebäuden noch heute sichtbar und erinnern an diese Umbauungsphase.
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