Gipsmuseum Schleitheim, Bergbaumuseum in Schleitheim, Schweiz
Das Gipsmuseum Schleitheim befindet sich in und um einen historischen Bergbaustollen, in dem die geologischen Schichten und die Abbauwerkzeuge der Vergangenheit zu sehen sind. Die Ausstellung dokumentiert die Techniken zum Abbau und zur Verarbeitung von Gips, wie er aus dem Untergrund gewonnen und später verwendet wurde.
Der Stollen wurde für den Gipsabbau betrieben und schließlich 1904 stillgelegt, nachdem der Rohstoff nicht mehr wirtschaftlich gewonnen werden konnte. Die Familie Stamm eröffnete 1938 das Museum, um diese Bergbaugeschichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Ausstellung zeigt, wie Gips über Generationen hinweg für Bauwerke und Landwirtschaft in der Region gewonnen wurde und welche Rolle diese Arbeit im Alltag der Menschen hatte.
Der Zutritt erfolgt durch den alten Stollen, der gut begehbar ist, aber in der Tiefe kühl und feucht bleibt. Besucher sollten festes Schuhwerk und eine Jacke mitbringen, da die Bedingungen unter Tage gleichmäßig kalt sind.
Im hinteren Teil der Galerie gibt es kleine Wasserbecken mit besonderen Namen, die zeigen, wie Wasser natürlicherweise in der Mine fließt und Formen schafft. Diese Wasserformationen sind ein seltenes Merkmal, das nur wenige Besucher bewusst wahrnehmen, wenn sie die Tiefe des Stollens erkunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.