Grauholzdenkmal, Kriegsdenkmal in Moosseedorf, Schweiz.
Das Grauholz-Denkmal ist eine etwa 12 m hohe Kalksteinsäule in Moosseedorf im Kanton Bern, die an einen bewaffneten Zusammenstoß aus dem 18. Jahrhundert erinnert. Sie steht entlang der Sandstrasse, nahe der Autobahn A1, und ist vom Fahrzeug aus gut zu erkennen.
Das Denkmal wurde 1886 errichtet, um an die Schlacht von Grauholz vom 5. März 1798 zu erinnern, als Schweizer Truppen einem französischen Invasionsheer gegenüberstanden. Die Niederlage bei Grauholz beschleunigte den Zusammenbruch der Alten Eidgenossenschaft und die Gründung der von Frankreich eingesetzten Helvetischen Republik.
Die Gedenkstätte liegt am Rand des Grauholzwaldes und erinnert an eine der letzten bewaffneten Verteidigungen der alten Eidgenossenschaft. Wer dort vorbeikommt, sieht oft frische Blumen oder kleine Zeichen, die zeigen, dass dieser Ort für viele Menschen noch heute eine Bedeutung hat.
Das Denkmal ist frei zugänglich und liegt direkt an der Sandstrasse, was einen kurzen Halt ermöglicht. Wer zu Fuss kommt, sollte den Verkehr im Auge behalten, da die Strasse neben dem Denkmal stark befahren ist.
Während der Bauarbeiten im Jahr 1886 stiessen Arbeiter auf ein Grab aus der späten Bronzezeit, das auf etwa 3000 Jahre geschätzt wird. Die dabei gefundenen Gegenstände gingen im Laufe der Zeit verloren, sodass nur die Erinnerung an den Fund geblieben ist.
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