Johanniterbrücke, Straßenbrücke in Basel-Stadt, Schweiz
Die Johanniterbrücke ist eine Spannbetonbalkenbrücke für den Strassenverkehr über den Rhein in Basel und die drittälteste Rheinbrücke der Stadt. Sie wurde 1965 bis 1967 neben der alten Eisenbrücke gebaut und nach deren Abbruch auf zwei neue Strompfeiler eingeschoben; die Hauptöffnung hat eine Stützweite von 137,3 Metern. Sie trägt Autos, Fussgänger und Velofahrer, aber keine Trams; von 1968 bis 2004 führten die Oberleitungen des Basler Trolleybusses über sie.
Der Bau fand 1882 statt und machte die Brücke zur dritten Rheinüberquerung in Basel. 1924 wurden Straßenbahngleise hinzugefügt, wodurch sie zu einem wichtigen öffentlichen Verkehrsknotenpunkt wurde.
Die Brücke trägt den Namen des Johanniterordens, dessen Kommende am Kleinbasler Ufer nahe dem Brückenkopf lag. Über den Bau entschied im Juni 1877 ein Volksentscheid, eröffnet wurde die Brücke am 15. Juli 1882.
Die Brücke trägt Strassenverkehr, Fussgänger und Velofahrer; Strassenbahnen verkehren nicht mehr über sie, doch von 1968 bis 2004 führten die Oberleitungen des Basler Trolleybusses hier entlang. Der Zugang ist von beiden Ufern möglich, und die Brücke führt auf der Kleinbasler Seite zum Johannis-Tor. Die Hauptöffnung über dem Rhein hat eine Stützweite von 137,3 Metern.
Direkt am Brückenkopf steht das Johannis-Tor, eines von nur drei erhaltenen mittelalterlichen Toren der ursprünglichen Basler Stadtmauer. Es dient heute nicht als Durchgang, sondern steht als Relikt dieser vergangenen Festungsanlage neben dem modernen Verkehrsknotenpunkt.
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