Jüdisches Museum der Schweiz, Jüdisches historisches Museum in Basel, Schweiz
Das Jüdische Museum der Schweiz ist ein Geschichtsmuseum in Basel, das religiöse Objekte, Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus dem jüdischen Leben zeigt. Die Sammlung reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart und umfasst sowohl persönliche Gegenstände als auch Werke von gemeinschaftlicher Bedeutung.
Das Museum wurde 1966 gegründet und war damit das erste jüdische Museum, das nach dem Zweiten Weltkrieg im deutschsprachigen Europa eröffnet wurde. Diese Gründung war ein früher Schritt, um die jüdische Geschichte in der Region öffentlich sichtbar zu machen.
Die Sammlung enthält Thorawickel aus Lengnau, silberne Ritualgegenstände und gestickte Textilien, die Einblicke in das jüdische Leben in der Schweiz geben. Wer die Objekte betrachtet, erkennt, wie religiöse Feste und Alltagsrituale das Gemeinschaftsleben über Generationen geprägt haben.
Das Museum befindet sich im Herzen von Basel und ist zu Fuss von der Altstadt aus leicht erreichbar. Die Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag, daher empfiehlt es sich, diese vor dem Besuch zu prüfen.
Unter den Objekten befindet sich eine hölzerne Beschneidungsbank aus dem Jahr 1791 mit einem eingravierten Text aus dem Buch Genesis. Solche Möbelstücke wurden eigens für religiöse Zeremonien angefertigt und sind heute sehr selten erhalten.
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