Franziskanerkirche, Mittelalterliche katholische Kirche in Luzern, Schweiz
Die Franziskanerkirche ist ein mittelalterliches Kirchengebäude in Luzern, das gotische Merkmale mit barocken Elementen verbindet. Zwei unterschiedliche Türme wurden 1893 hinzugefügt und prägen seitdem das äußere Erscheinungsbild des Bauwerks.
Franziskanermönche errichteten das Kirchengebäude zwischen 1270 und 1280 als Ort ihrer Andacht und Gemeinschaft. Ihr Orden verweilte an diesem Ort bis 1838, bevor sich die religiöse Verantwortung änderte.
Im Innern befindet sich ein reich verziertes Lesepult, das Handwerk aus der Übergangszeit zwischen Renaissance und Barock zeigt. Dieses Kunstwerk ist besonders bemerkenswert wegen seiner feinen Details und seiner Bedeutung für die kirchliche Ausstattung der Stadt.
Der Zugang ist während der meisten Wochentage möglich, und der Eintritt ist frei für alle Besucher. Die unmittelbare Lage in der Innenstadt ermöglicht einfaches Auffinden und bietet sich gut als Teil einer Tages-Erkundung an.
Die benachbarten Klostergärten dienten zwischen 1600 und 1798 als Friedhof für die Stadt, weil andere Begräbnisorte überlastet waren. Diese Nutzung zeigt, wie die Kirche und ihre Umgebung ein integraler Teil des städtischen Lebens waren.
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