Dent de Lys, Berggipfel im Kanton Freiburg, Schweiz.
Die Dent de Lys ist ein Berggipfel mit einer Höhe von etwa 2000 Metern in den Berner Alpen, dessen Hänge aus Sedimentgestein bestehen. Das Massiv wird von mehreren Wanderwegen durchquert, die zu seinem Gipfel führen.
Am 25. März 1940 stürzte eine Seilschaft nahe dem Gipfel der Dent de Lys ab, drei Personen starben. Der einzige Überlebende, der Priester Marcel Menétrey, ein Verehrer von Marguerite Bays, sagte, er sei durch deren Anrufung gerettet worden; sie wurde 1995 seliggesprochen. Bis heute stehen nahe dem Gipfel Totenkreuze mit den Namen der Opfer.
Der Gipfelname stellt den Bezug zur Lilie her, und der Berg trägt auch eine religiöse Erinnerung: Am 25. März 1940 stürzte eine Seilschaft nahe dem Gipfel ab, drei Bergsteiger starben. Der einzige Überlebende, der Priester Marcel Menétrey, ein Verehrer von Marguerite Bays, sagte, er sei durch deren Anrufung gerettet worden; sie wurde 1995 seliggesprochen. Bis heute stehen nahe dem Gipfel Totenkreuze mit den Namen der Opfer.
Der Gipfel wird über den Col de Lys (1'783 m) erreicht, der von Ost- und Westhang aus zu Fuss oder auf Ski begehbar ist. Der letzte Abschnitt auf dem Grat ist ausgesetzt und mit in den Fels verankerten Ketten gesichert; wer unter Schwindel leidet, kehrt besser vorher um.
Der Berg erscheint in Ernest Hemingways Kurzgeschichte 'Schnee in den Alpen' und hat damit Eingang in die Literaturgeschichte gefunden. Diese literarische Verbindung macht den Gipfel zu einem interessanten Ziel für Leser klassischer englischsprachiger Werke.
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