Friedenskirche, Protestantisches Kirchengebäude in Mattenhof, Bern, Schweiz.
Die Friedenskirche ist ein evangelisches Kirchengebäude im Stadtteil Mattenhof und zeigt Merkmale der frühen Architektur des zwanzigsten Jahrhunderts. Das Gebäude an der Friedensstrasse 9 wurde mit soliden Konstruktionsprinzipien errichtet und dient als religiöses Zentrum für das Viertel.
Karl Indermühle entwarf und vollendete das Gebäude im Jahr 1920, als neue religiöse Strukturen in Bern entstanden. Die Fertigstellung fiel in eine Zeit, als sich protestantische Gemeinden räumlich und organisatorisch erweiterten.
Der Name erinnert an den Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg. Über dem Portal, zu dem eine monumentale Freitreppe führt, steht ein Zitat aus Jesaja 32,17: «Der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein». Seit 2023 werden die Gebäude als ökumenisches Stadtkloster Frieden genutzt, zusammen mit der Communauté Don Camillo; Gottesdienste finden nur noch ein- bis zweimal pro Monat statt.
Die Kirche steht an der Friedensstrasse 9 auf einer Anhöhe über dem Mattenhof-Quartier; zum Portal führt eine monumentale Freitreppe hinauf. Seit Sommer 2024 ist die Gruppe Stadtkloster Frieden für das öffentliche Areal um den Bau verantwortlich. Gottesdienste finden nach der Fusion zur Kirchgemeinde Frieden Heiliggeist am 1. Januar 2026 nur noch ein- bis zweimal pro Monat statt.
Der Hügel hiess bis Mitte des 19. Jahrhunderts Pastetenhubel, danach Vejelihubel; 1914 wurde eine Strasse nach dem germanischen Gott Balder benannt, dem man hier ein Heiligtum zuschrieb. 1917 beim Bau gefundene Gräber liessen sich nicht datieren. Seit 2023 werden die Gebäude als ökumenisches Stadtkloster Frieden genutzt.
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