Friedhof am Hörnli mit Krematorium, Friedhof in Riehen, Schweiz
Der Friedhof am Hörnli ist eine Grabanlage in Riehen mit etwa 50 Hektar Land, die in 12 Sektoren eingeteilt ist und etwa 40.000 Grabstätten enthält. Die symmetrische Anordnung der Bereiche schafft ein großzügiges, strukturiertes Gelände mit Kapellen für verschiedene Zeremonien.
Die Konstruktion begann 1926 und die Anlage wurde 1932 eröffnet, um die wachsenden Bestattungsbedürfnisse von Basel und der Umgebung zu erfüllen. Diese Gründung war eine Reaktion auf die Expansion der Stadt und die Notwendigkeit moderner Begräbnisstätten.
Der Name des Friedhofs verweist auf das Hörnli, einen Felssporn nahe der deutschen Grenze. Hier liegen die Gräber der Nobelpreisträger Fritz Haber und Paul Hermann Müller, des Theologen Karl Barth, des Philosophen Karl Jaspers und des Kunsthistorikers Jacob Burckhardt, mehrere davon von älteren Basler Friedhöfen hierher verlegt. Die Sammlung Friedhof Hörnli auf dem Gelände dokumentiert die Schweizer Bestattungskultur.
Das Gelände ist weit ausgedehnt, daher sollten Besucher bequemes Schuhwerk tragen und sich Zeit für einen Besuch nehmen. Informationen zur aktuellen Zugänglichkeit und zu speziellen Bereichen erhält man am Eingang oder bei der Friedhofsverwaltung.
Der Friedhof grenzt an ein grosses Waldgebiet, und Rehe streifen häufig zwischen den Gräbern umher. Die künstlerische Ausgestaltung finanzierte der Kunstkredit Basel-Stadt. Die Sammlung Friedhof Hörnli vor Ort bewahrt Dokumente und Objekte zur Schweizer Bestattungskultur.
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