Burgruine Königstein, Burgruine in Küttigen, Schweiz
Die Ruine Königstein liegt auf 610 Metern auf dem Brunneberg im Faltenjura, rund 150 Meter über der Bänkerklus, durch welche die Strasse auf den Benken führt. Sie ist eine Höhenburg oberhalb von Küttigen im Kanton Aargau; von der Kantonsarchäologie Aargau wurde ein Grundriss der Anlage erstellt.
Die Burg wurde 1277 von den Herren von Kienberg-Küngstein erbaut und war Sitz einer kleinen Vogtei, die Küttigen und Erlinsbach umfasste. 1412 gab Herzog Friedrich die Feste als Lehen an Ulrich von Hertenstein, 1417 verkaufte die Familie sie an die Stadt Aarau. Seit 1415 gehörte sie zu Bern und wurde 1535 Teil der Landvogtei Biberstein; seit 1803 liegt sie im Kanton Aargau. Heute ist die Ruine Eigentum der Ortsbürgergemeinde Küttigen.
Eine Sage erzählt, der Burgherr habe die Küttiger Bauern gezwungen, Leder für eine Hängebrücke zum Achenberg zu liefern, um zu Pferde seine Geliebte zu besuchen; ein Bauer soll die Seile angeschnitten haben, worauf er in die Klus stürzte. Tief im Sodbrunnen unter der Ruine soll zudem der Schatz des Leuteschinders liegen, doch gefundene Goldmünzen verwandelten sich auf dem Heimweg in Schneckenhäuser.
Besucher erreichen die Ruine über markierte Wanderwege von Küttigen aus, wobei Informationstafeln unterwegs und vor Ort Erklärungen bieten. Das Gelände ist frei zugänglich, doch das unebene Terrain und der Aufstieg erfordern festes Schuhwerk und etwas Kraft.
Einer Sage nach zwang der Burgherr die Küttiger Bauern, ihm Leder für eine Hängebrücke zum Achenberg zu liefern, um seine Geliebte zu besuchen. Ein Bauer soll danach die Seile angeschnitten haben, worauf der Burgherr mit seinem Pferd in die Bänkerklus stürzte.
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