Oekolampad-Kirche, Protestantische Kirche im Gotthelf-Viertel, Basel, Schweiz.
Die Oekolampad-Kirche ist ein Kirchenbau in Basel mit charakteristischer roter Backsteinstruktur und einem hohen rechteckigen Turm. Das Gebaude verfugt uber groe Bogenfenster entlang der Fassade und steht an der Allschwilerplatz 22.
Der Bau wurde 1931 fertiggestellt und von den Architekten Emil Bercher und Eugen Tamm entworfen. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden von Gemeindemitgliedern.
Die Kirche trägt den Namen von Johannes Oekolampad, einer Schlüsselfigur der Basler Reformation im 16. Jahrhundert. Sein Einfluss auf die protestantische Bewegung in der Region ist in der Wahl des Namens deutlich erkennbar.
Das Gebaude funktioniert heute als Begegnungsraum, nachdem der letzte Gottesdienst im Dezember 2011 stattfand. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen umgenutzten Raum handelt, der zu bestimmten Zeiten zuganglich ist.
Eine Gedenktafel am Eingang wurdigt Johannes Oekolampad und seine Ehefrau Wibrandis Rosenblatt, beide wichtige Reformationsfiguren. Wibrandis war eine ungewohnlich gebildete Frau ihrer Zeit und spielte eine bedeutende Rolle in religiosen Debatten.
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