Oppidum von Bas-Vully, Keltische Befestigung am Mont Vully, Schweiz
Das Oppidum Mont Vully ist eine keltische Befestigungssiedlung, die sich über ein großes Gelände auf einem Berg erstreckt und von Wallmauern mit Toren geschützt wurde. Die Strukturen bestanden aus Steinblöcken und Holzpfosten, die ein stabiles Befestigungssystem bildeten.
Die Kelten, das Volk der Helvetii, errichteten diese Befestigung in der späten Eisenzeit und bewohnten sie über mehrere Jahrzehnte. Sie verließen die Siedlung, als sie einen großen Migrationszug nach Westen unternahmen.
Die Ausgrabungen zeigen, wie die Kelten hier lebten: Keramik, Schmuck und Münzen erzählen von ihrem Alltag und ihren Handelsbeziehungen. Diese Fundstücke offenbaren die wirtschaftlichen Verbindungen, die diese Siedlung mit anderen Regionen hatte.
Der Ort liegt auf einem Berg und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, wobei Wanderwege das Gelände durchziehen. Ein rekonstruierter Bereich des südlichen Torabschnitts ermöglicht es Besuchern, die ursprüngliche Bauweise zu verstehen.
Die Wallmauern wurden mit einer besonderen Konstruktionstechnik gebaut, bei der Stein und Holz so kombiniert wurden, dass sie gegenseitig Halt gaben. Dieses Bauprinzip machte die Mauern widerstandsfähiger gegen Beschädigungen als reine Steinstrukturen.
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