Lobhörner, Berggipfel in Bern, Schweiz
Die Lobhörner sind eine Gruppe gezackter Gipfel auf dem Grat zwischen dem Saxettal im Norden und dem Soustal im Süden im Berner Oberland. Die Gruppe besteht aus zwei Teilen: dem Kleinen Lobhorn auf 2519 m und dem Grossen Lobhorn auf 2566 m, dem höchsten Gipfel, an den vier kleinere Zacken anschliessen. Ihre an die Dolomiten erinnernde Form ist für die Region untypisch.
Die erste belegte Besteigung des Gross Lobhorn gelang 1876 Heinrich Dübi, Eduard und Max Müller sowie Markus von Steiger. Eine frühere Besteigung 1866 durch Gottlieb Wyss gilt als möglich, ist aber nicht gesichert. Später wurde die Lobhornhütte zum Ausgangspunkt für Touren zu den Gipfeln.
Der Name Lobhörner bezeichnet die beiden Hauptzacken, das kleine Lobhorn (2519 m) und das grosse Lobhorn (2566 m), an das vier weitere kleinere Zacken anschliessen. Die Lobhornhütte unterhalb des Grates dient als Ausgangspunkt für Touren im Saxettal und im Soustal. Das kleine Lobhorn ist für Bergwanderer zu Fuss erreichbar, das grosse Lobhorn und die übrigen Zacken erfordern Kletterei.
Man erreicht die Lobhörner vom Sulwald aus über markierte Pfade, die an der Lobhornhütte vorbeigehen und zu den Kletterbereichen führen. Die Wege sind in den wärmeren Monaten am leichtesten zugänglich, da Schnee die Routen in kalten Jahreszeiten erschwert.
Die zackige Form der Lobhörner ist für das Berner Oberland untypisch und erinnert an die Dolomiten. Die Gruppe teilt sich in das Kleine Lobhorn (2519 m), das Bergwanderer zu Fuss erreichen, und das Grosse Lobhorn (2566 m), den imposantesten Zacken, an den vier kleinere Zacken anschliessen. Nur das Kleine Lobhorn ist begehbar; der Rest erfordert Kletterei.
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