Lobhörner, Berggipfel in Bern, Schweiz
Die Lobhörner bestehen aus fünf Kalksteintürmen in den Berner Alpen mit einer Höhe von etwa 2566 Metern und bilden ein markantes Profil in der Berglandschaft. Die Türme sind durch mehrere Kletterrouten verbunden und an vielen Stellen mit Ankerpunkten ausgerüstet.
Die erste Besteigung der Gipfel fand zwischen 1876 und 1923 statt, als verschiedene Bergsteiger nacheinander die einzelnen Türme erreicherten. Diese Periode markiert die Anfänge des organisierten Bergsteigens in diesem Gebiet.
Die Felsformationen ziehen Kletterer aus der ganzen Schweiz an, die hier traditionelle und moderne Klettertechniken an den verschiedenen Türmen üben. Die Routen verbinden dabei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Kletterstile an einem Ort.
Man erreicht die Lobhörner vom Sulwald aus über markierte Pfade, die an der Lobhornhütte vorbeigehen und zu den Kletterbereichen führen. Die Wege sind in den wärmeren Monaten am leichtesten zugänglich, da Schnee die Routen in kalten Jahreszeiten erschwert.
Eine besondere Herausforderung ist der Ost-West-Quergang über alle fünf Türme, der aus zwölf Seillängen Klettererei mit Schwierigkeitsgrad 4c besteht. Diese Traverse wird oft von erfahrenen Kletterern gesucht, die mehrere Türme an einem Tag bezwingen möchten.
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