Mormont, Archäologische Stätte und Berggipfel im Kanton Waadt, Schweiz.
Mormont ist ein Berg und archäologische Stätte in der Westschweiz, die sich 605 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Gipfel bildet eine natürliche Wasserscheide zwischen dem Venoge- und Orbetal und trennt damit zwei wichtige Flusstäler.
Das archäologische Ausgrabungen seit 2006 legten etwa 250 keltische Gräber mit Skeletten, Werkzeugen, Schmuck und Bronzegefäßen aus der La-Tène-Zeit frei. Diese Funde stammen aus einer Zeit, in der die Kelten das Gebiet zwischen etwa 450 und 100 vor Christus bewohnten.
Der Berg war über Jahrhunderte ein heiliger Ort mit Gräbern und Opferstätten, die zeigen, wie keltische Gemeinschaften ihre Götter verehrten. Besucher können heute noch die Spuren dieser alten Praktiken in der Landschaft erkennen.
Die Stätte ist über markierte Wege vom Dorf Eclépens erreichbar und bietet verschiedene Wanderrouten auf den Gipfel. Beachten Sie, dass in einigen Bereichen aktive Kalksteinabbauarbeiten stattfinden, die bestimmte Pfade beeinflussen können.
Die Bergspitze markiert eine Wasserscheide zwischen zwei großen Flusseinzugsgebieten und beherbergt über 900 Pflanzenarten, darunter mehr als 200 seltene Sorten. Mehrere Orchideenarten gedeihen in diesem Lebensraum und machen die Flora zu einem wichtigen Naturgebiet.
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