Barryland – Musée et Chiens du Saint-Bernard, Hundemuseum in Martigny, Schweiz.
Das Musée et Chiens du Saint-Bernard in Martigny ist eine Einrichtung, die die Geschichte und das Erbe dieser Berghunde zeigt. Die Räume verbinden Ausstellungen über die Rettungstätigkeit mit Lebensräumen, in denen Besucher den Hunden begegnen können.
Die Zucht dieser Hunde beginnt im 10. Jahrhundert bei Mönchen am Großen Sankt-Bernhard-Pass, die sie als Rettungshelfer einsetzten. Die heutige Barry-Stiftung übernahm 1995 die Zucht und setzt diese Tradition fort.
Der Name der Hunde geht auf den Heiligen Bernhard von Menthon zurück, dem Schutzpatron der Alpen. Die Tiere sind hier lebendige Zeugen einer langen Verbindung zwischen Menschen und Bergrettung, die man in ihrem Verhalten und ihrer Präsenz unmittelbar erleben kann.
Das Museum ist derzeit bis Sommer 2025 in Renovierung, aber Führungen mit den Hunden finden in der Umgebung um Martigny statt. Die Besucher können an diesen geführten Spaziergängen teilnehmen, um die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.
Eines der berühmtesten Exemplare, Barry, rettete einer Legende nach etwa 40 Menschen, bevor er selbst starb. Sein Skelett und seine Geschichte sind ein zentraler Teil dessen, was an diesem Ort bewahrt wird.
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