Ruine Neu-Schauenburg, Mittelalterliche Burgruine in Frenkendorf, Schweiz
Neu-Schauenburg ist eine Burgruine auf einem Felshügel in Frenkendorf, gelegen in etwa 640 Metern Höhe mit erhaltenen Steinmauern und einem Tor an der Nordseite. Die Anlage wird über eine Rampe von Westen erreicht, die um die nördliche Ecke führt und zum Eingangsbereich auf der Nordostseite ankommt.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und erlitt beim Basler Erdbeben von 1356 Schäden, wurde aber später wiederaufgebaut, im Gegensatz zur benachbarten Alt-Schauenburg. Nach dem Niedergang der ursprünglichen Adelsfamilie erlebte die Anlage noch verschiedene Nutzerperioden in ihrem späteren Leben.
Das Schloss zeigt die mittelalterliche Bauweise seiner Zeit, mit Steinmauern und Türmen, die das Leben des Adels widerspiegeln. Man kann noch heute nachvollziehen, wie die Räume funktioniert haben und welche Bedeutung der Ort für seine Bewohner hatte.
Der Aufstieg zur Burg ist relativ kurz und machbar, die Rampe führt sicher zur Anlage hinauf, auch wenn der Untergrund uneben sein kann. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da man sich zwischen Steinen und rauen Oberflächen bewegt.
Eine Gemeinschaft von Beginen-Schwestern bewohnte die Ruinen von 1480 bis 1523, nachdem die ursprüngliche Adelsfamilie das Gelände verlassen hatte. Diese religiöse Frauengemeinschaft gab der verlassenen Festung einen neuen Zweck, bevor sie schließlich weiterging.
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