The Globe of Science and Innovation, Technologiemuseum in Meyrin, Schweiz.
Microcosm war ein Wissenschaftsmuseum in Meyrin, das sich der Vermittlung von Teilchenphysik widmete. Es zeigte große Detektorkomponenten im Außengelände und nutzte interaktive Installationen, um komplexe Forschungskonzepte verständlich zu machen.
Das Projekt wurde im Februar 1988 von der CERN-Direktion genehmigt, und der erste Bauabschnitt war 1989 weitgehend abgeschlossen, finanziert durch Beiträge des Kantons Genf, der Schweizerischen Eidgenossenschaft, des benachbarten Frankreichs, von Banken und Industrieunternehmen. 1990 wurde es für die Öffentlichkeit geöffnet. Eine letzte Version, entwickelt mit dem spanischen Designteam Indissoluble, wurde im Januar 2016 eröffnet. Das Museum schloss am 18. September 2022 endgültig und wurde durch das CERN Science Gateway ersetzt, das am 7. Oktober 2023 eingeweiht wurde.
Der Garten, benannt nach Léon Van Hove, Forschungsdirektor des CERN von 1976 bis 1980, zeigt im Freien große Bauteile ausgedienter CERN-Experimente. Drinnen zeigten ein Modell einer kompletten Schnittscheibe des CMS-Detektors im Maßstab 1:1 und ein Echtzeit-Detektor für kosmische Strahlung, wie Experimente aufgebaut sind und betrieben werden.
Microcosm lag beim CERN im Kanton Genf, nahe der Gemeinde Meyrin an der Schweizerisch-Französischen Grenze. Der Eintritt war kostenlos und ohne Reservierung möglich, das Museum war sechs Tage pro Woche geöffnet. Die großen Detektor- und Beschleunigerteile standen draußen im angrenzenden Garten, dem Léon-Van-Hove-Platz.
Im Anbau stand der zentrale Spurdetektor des UA1-Detektors, der von 1981 bis 1984 am Super Proton Synchrotron lief und an der Entdeckung der W- und Z-Bosonen beteiligt war. Der Garten, benannt nach Léon Van Hove, Forschungsdirektor des CERN von 1976 bis 1980, zeigt große Bauteile ausgedienter Experimente im Freien.
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