Nussbaumersee, See und archäologische Stätte in Hüttwilen, Schweiz
Der Nussbaumersee ist ein See und archäologische Stätte in Hüttwilen, die zwischen zwei größeren Seen liegt und Reste von alten Holzbauten unter Wasser bewahrt. Die Struktur des Sees mit seichten und tieferen Bereichen hat diese prähistorischen Überreste über Jahrtausende geschützt.
Das Nussbaumersee entstammt der nacheiszeitlichen Landschaftsbildung und wurde über mehrere Jahrtausende lang von Menschen besiedelt, die ihre Häuser direkt über dem Wasser errichteten. Diese Besiedlungsphasen spannen sich vom frühen Neolithikum bis in die Eisenzeit.
Die Siedlungsspuren am Nussbaumersee zeigen, wie Menschen über Jahrtausende hinweg an Alpenseen lebten und sich ihrer Umgebung anpassten. Die Überreste deuten auf stabile Gemeinschaften hin, die vom See und seinen Ressourcen abhängig waren.
Der Zugang zum See erfolgt über Wanderwege in der Nähe von Hüttwilen, die mit der umliegenden Landschaft verbunden sind und verschiedene Punkte zur Naturbeobachtung bieten. Die beste Zeit zum Besuch ist an trockenen Tagen, wenn die Wege gut begehbar sind.
Unter dem Wasser befinden sich Reste von Häusern, die so gut erhalten sind, dass Forscher darin noch Alltagsgegenstände wie Werkzeuge und Samen entdecken konnten. Diese organischen Materialien geben Einblick in das alltägliche Leben der frühen Bewohner.
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