Chapfensee, Stausee bei Mels, Kanton St. Gallen, Schweiz
Der Chapfensee ist ein Stausee auf der Hochebene Chapfen bei Mels im Kanton St. Gallen. Bei vollem Stand liegt der Pegel auf 1029 m ü. M.; eine nördliche Mauer von etwa 20 Metern Höhe beim ursprünglichen Abfluss in den Schmelzibach und eine etwas längere, nur 10 Meter hohe Ostmauer stauen ihn. Sein Einzugsgebiet umfasst 17,6 Quadratkilometer, unter anderem mit dem Cholschlagerbach, und das Wasser gehört zum Kraftwerk Chapfensee-Plons.
Das Kraftwerk wurde 1947/1948 erstellt und 1948 in Betrieb genommen; es nutzt eine Fallhöhe von 550 Metern hinunter nach Plons, steht rund 5600 Stunden im Jahr in Betrieb und erzeugt dabei etwa 20 Millionen Kilowattstunden, womit es das viertgrösste Kraftwerk des Kantons ist. Die Staumauer besteht aus einer nördlichen Mauer von etwa 20 Metern Höhe beim ursprünglichen Abfluss in den Schmelzibach und einer etwas längeren, nur 10 Meter hohen Ostmauer. Im November 2015 stimmte das Volk einer notwendigen Sanierung zu; am 29. September 2017 wurde der See abgelassen und blieb bis zum Frühjahr 2018 leer. Nach einem Defekt an der Druckleitung wurde das Werk im Dezember 2021 ausser Betrieb genommen, und am 3. Mai 2026 billigten die Stimmbürger von Mels einen Baukredit von 6,9 Millionen Franken; im Sommer begannen die Bauarbeiten mit dem Ziel der Wiederinbetriebnahme im Sommer 2027.
Der Name Chapfensee stammt von der Hochebene Chapfen über Mels, auf der der Stausee liegt; der See und die Feuchtflächen bis fast nach Vermol stehen unter Naturschutz. Das Wasser kommt aus einem Einzugsgebiet von 17,6 Quadratkilometern mit dem Cholschlagerbach, und der See gehört zum Kraftwerk Chapfensee-Plons.
Der Stausee liegt auf der Hochebene Chapfen über Mels auf 1029 m. Seit der Entleerung von 2017 steht das Wasser oft auf der Höhe des Grundablasses, weshalb die Ufer kahl wirken können. Die Staumauern sind im Norden rund 20 m, im Osten 10 m hoch.
Der See und die umgebenden Feuchtflächen bis fast nach Vermol stehen unter Naturschutz. Am 29. September 2017 wurde das Wasser abgelassen, um Druckleitungen und Staumauern zu sanieren; bis zum Frühjahr 2018 blieb der See leer. Nach einem Defekt an der Druckleitung wurde das Werk im Dezember 2021 ausser Betrieb genommen, und in den folgenden Sommern blieb der See fast geleert auf der Höhe des Schnellablasses.
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