Gerechtigkeitsgasse, Gasse in der Berner Altstadt, Schweiz
Die Gerechtigkeitsgasse ist eine enge Gasse in der Altstadt Berns, die sich über etwa 280 Meter durch alte Steingebäude aus dem 16. bis 18. Jahrhundert windet. Die Straße wird von charakteristischen Laubengängen gesäumt, die überdachte Gehwege bilden, während entlang der Strecke drei historische Brunnen stehen, darunter die bekannte Gerechtigkeitsbrunnen.
Die Gasse entstand als wichtige Handelsstraße der Stadt und war ursprünglich ein belebter Marktplatz, bis sich der Handel später in andere Stadtteile verlagerte. Während der französischen Besatzung in der frühen neunzehnten Jahrhundert spielte die Straße eine Rolle in der politischen Geschichte, und ihre Gebäude wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert, behielten aber ihren historischen Charakter.
Die Gerechtigkeitsgasse trägt ihren Namen von der Gerechtigkeitsbrunnen, die in der Mitte der Straße steht und die Göttin der Gerechtigkeit darstellt. Heute nutzen Einheimische und Besucher die Laubengänge als natürliche Treffpunkte, wo man bummelt, einkauft oder in den Cafés sitzt und das Leben beobachtet.
Die Gasse ist zu Fuß leicht erreichbar und es gibt in der Nähe mehrere Bushaltestellen, wo Besucher aussteigen können. Es ist am besten, langsam zu gehen und die Details der Gebäude und Brunnen zu bemerken, besonders wenn man die Geschäfte und Cafés erforschen möchte.
Albert Einstein wohnte zwischen 1903 und 1905 in einem Haus an der Gerechtigkeitsgasse und arbeitete dort an wissenschaftlichen Ideen, bevor er weltberühmt wurde. Heute können Besucher in diesem Haus ein kleines Museum besuchen, das an diese Zeit erinnert.
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