Romainmôtier VD, Dorf im Kanton Waadt, Schweiz
Romainmôtier ist ein kleines Dorf im Kanton Waadt in der Schweiz, bekannt für sein mittelalterliches Erbe und seine alten Steingebäude. Es steht auf der Liste der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz.
Das Dorf entstand rund um ein Kloster, das der Überlieferung nach im 5. Jahrhundert von den Heiligen Roman und Sulpicius gegründet wurde. Im Jahr 1536 nahm die Gemeinde die Reformation an, was zur Aufhebung des Klosters führte.
Romainmôtier liegt an der Via Francigena, dem alten Pilgerweg von Canterbury nach Rom, und zieht noch heute Wanderer und Neugierige an. Im Dorf stehen viele alte Klostergebäude noch aufrecht, darunter das ehemalige Wohnhaus des Priors, das später zum Sitz bernischer Beamter wurde.
Das Dorf lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da es klein und gut überschaubar ist. Der beste Ausgangspunkt ist der Bereich rund um die Abteikirche, von wo aus die meisten alten Gebäude leicht zu erreichen sind.
Die heutige Abteikirche wurde Anfang des 11. Jahrhunderts errichtet, an der Stelle von zwei früheren Heiligtümern aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Ihr Baustil erinnert an die berühmte Abtei von Cluny in der Burgundy.
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