Artilleriewerk Champex, Militärmuseum und Festung im Wallis, Schweiz
Die Artilleriefort Champex ist eine unterirdische Militäranlage, die unter den Alpen in großer Höhe gebaut wurde und mehrere hundert Meter Tunnel enthält. Die Räume waren so konzipiert, dass sie Truppen beherbergen, Munition lagern und Befehle leiten konnten.
Die Anlage wurde zwischen 1940 und 1943 errichtet und diente der Schweiz zur Verteidigung gegen mögliche italienische Angriffe während des Zweiten Weltkriegs. Sie war Teil der Schweizer Strategie, die Pässe in den Alpen zu schützen.
Der Ort trägt den Namen Champex nach dem lokalen Alpenpanorama und wird heute von Besuchern besucht, die mehr über Schweizer Verteidigungstaktiken erfahren möchten. Die unterirdischen Räume zeigen, wie Soldaten in dieser extremen Höhe gelebt und gearbeitet haben.
Das Gelände liegt in großer Höhe, daher ist warme Kleidung wichtig und der Untergrund ist kühl und feucht. Besucher sollten sich auf begrenzte Lichtverhältnisse vorbereiten und gutes Schuhwerk tragen.
Die Anlage war völlig eigenständig und konnte bis zu 300 Soldaten mit allem Notwendigen versorgen, ohne auf externe Hilfe angewiesen zu sein. Diese Selbstversorgung war ein wichtiges Merkmal für eine sichere Verteidigungsposition.
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