Ruine Göskon, Mittelalterliche Burgruine in Obergösgen, Schweiz
Die Ruine Göskon ist eine mittelalterliche Burganlage auf einer Landzunge über der Aare zwischen Obergösgen und Niedergösgen. Man kann dort noch Teile der Steinmauern, Wassergräben und eine Zisterne sehen.
Die Anlage war ursprünglich eine befestigte Zufluchtsstätte aus der Eisenzeit und wurde später zur Burg ausgebaut. Im 13. Jahrhundert zogen die Herren von Göskon fort und errichteten anderswo eine neue Festung.
Der Ort war lange Zeit Sitz der Familie von Göskon, deren Name heute noch die Ruine prägt. Die Stelle zeigt, wie wichtig solche Höhenplätze für lokale Machthaber waren.
Der Ort ist frei zugänglich und liegt direkt an der Aare mit guter Sicht auf beide Seiten des Flusses. Man sollte festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Wege zum Wasser hinab steil sein können.
Ausgrabungen in den 1980er Jahren förderten Gegenstände aus der Bronzezeit und der Römerzeit zutage, was zeigt, dass Menschen hier schon viel früher lebten. Diese Funde belegen, dass der Ort über Jahrtausende hinweg bedeutsam war.
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