Mattenschwelle, Regulierungswehr in Mattequartier, Schweiz
Die Mattenschwelle ist ein Staudamm, das sich etwa ein Drittel Kilometer über den Fluss erstreckt und das Wasser reguliert. Das Bauwerk leitet das Wasser in einen Kanal weiter, der für die Versorgung der Stadt genutzt wird.
Im 14. Jahrhundert kaufte die Stadt Bern die Anlage von einem Adligen und übernahm damit die Kontrolle über diese wichtige Wasserstraße. Seither wird die Schwelle von der Gemeinde betrieben.
Die Schwelle ist ein praktisches Bauwerk, das die Beziehung der Stadt zum Fluss zeigt. Heute können Besucher sehen, wie das Wasser hier gezielt gelenkt wird und welche Rolle solche Strukturen im Stadtleben spielen.
Besucher können den Damm vom Ufer oder von nahegelegenen Wegen aus beobachten und die Wasserbewegung studieren. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet gute Sicht auf die Anlage.
An dieser Stelle wurde mittelalterliche Wasserenergie genutzt um Mühlen anzutreiben, eine Tradition die bis heute fortdauert. Die moderne Stromerzeugung an der Schwelle zeigt, wie diese alte Idee in zeitgemäße Technologie umgesetzt wurde.
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