Hoosesaggmuseum, Miniaturmuseum in Basel, Schweiz
Das Hoosesaggmuseum ist ein einziger Schaukasten, der in die Haustür des Hauses Zum großen Christoffel im Imbergässlein in der Basler Altstadt eingelassen ist. Der Kasten zeigt jeweils eine Sammlung, die monatlich wechselt, mit acht Sammlungen pro Jahr; bisher waren Pillendosen, Sonnenbrillen, Spielzeug-Flugzeuge, Kuhglocken und rote Londoner Busmodelle zu sehen. Jeder ausgestellte Gegenstand passt in einen Hosensack.
Das Museum wurde 1995 gegründet und befindet sich in einem Haus aus dem Jahr 1345, das das Erdbeben von 1356 überstanden hat. Das Gebäude bewahrt historische Besonderheiten wie eine Darstellung des Heiligen Christophorus.
Der Name Hoosesagg ist Baseldeutsch für Hosentasche, und jeder ausgestellte Gegenstand muss hineinpassen. Acht Sammlungen werden pro Jahr je einen Monat lang nach der Jahreszeit gezeigt, etwa Pillendosen, Sonnenbrillen, Spielzeug-Flugzeuge und Kuhglocken; zu den Olympischen Spielen 2012 in London waren rote Londoner Busmodelle zu sehen. Ausstellen kann jeder mit einer Sammlung von mindestens 30 Teilen; die Familie Vergeat gestaltet das Fenster selbst.
Das Museum ist zentral gelegen und kostenlos zugänglich, da es von privaten Sammlern betrieben wird. Die Ausstellung befindet sich an der Eingangstür, sodass sie von außen sichtbar ist und jederzeit betrachtet werden kann.
Der Name leitet sich vom Basler Dialekt ab und bedeutet Hosentasche, denn jedes ausgestellte Objekt muss in eine echte Tasche passen. Dies schafft eine strenge und kreative Einschränkung für das, was Sammler zeigen können.
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