Sanctuaire marial d'Abidjan, Marienheiligtum in Attécoubé, Abidjan, Elfenbeinküste
Das Marienheiligtum von Abidjan in der Gemeinde Attécoubé ist eine katholische Kirche des italienischen Architekten Aldo Spirito, keine Kathedrale. Der Grundriss folgt dem Gehäuse der Meeresschnecke Gibbula richardi: Zwei spiralförmige Baukörper umgeben einen 53 Meter hohen kegelförmigen Betonturm. Das blau gewellte Dach auf Betontragwerk fördert die natürliche Belüftung; es gibt rund 800 Sitzplätze.
Der Kardinal Bernard Yago initiierte 1985 den Bau und erhielt finanzielle Unterstützung von Präsident Félix Houphouët-Boigny. Das Projekt wurde 1987 abgeschlossen und entstand in einer Zeit der Stabilität und Entwicklung für Abidjan.
Das Heiligtum ist der wichtigste marianische Wallfahrtsort der Elfenbeinküste und erhielt am 2. Februar 2012 von der Cecci den Status eines nationalen Heiligtums. Der Name geht auf Johannes Paul II. zurück, der 1980 die Weihe an Notre-Dame d'Afrique vorschlug; Erzbischof Bernard Yago fügte „Mère de toute grâce" hinzu. Erster Rektor war der Marianist Vincent Gizard, ab 1989 unterstützt von Raymond Halter, einem Prediger der charismatischen Erneuerung.
Das Heiligtum liegt in einem Park in Attécoubé im Norden Abidjans, zusammen mit einer Freiluftkapelle, einer modernen abstrakten Marienstatue und einem Krematorium. Der 53 Meter hohe kegelförmige Betonglockenturm dient als Orientierungspunkt; der Eingang ist durch einen blauen Metallzaun mit der Aufschrift „BIENVENU SANCTUAIRE MARIAL“ gekennzeichnet. Die Kirche bietet 800 Sitzplätze, Gottesdienste finden auch im Freien statt.
Der Glockenturm ist ein 53 Meter hoher Betonkegel; die ursprüngliche Halbtonnen-Glocke wurde durch eine Digitaluhr ersetzt. Der Grundriss der Kirche folgt dem Gehäuse der Meeresschnecke Gibbula richardi, sodass sich ihre Form mit dem Blickwinkel ändert. Die Bleiglasfenster haben das Profil eines Elefanten, des Nationalsymbols der Elfenbeinküste.
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