Duala, Hafensiedlung an der Wouri-Flussmündung, Kamerun
Douala breitet sich entlang des südöstlichen Ufers der Wouri-Flussmündung aus, mit Industriegebieten, Wohnvierteln und einem Tiefwasserhafen für den Seehandel. Die Stadt teilt sich in mehrere Bezirke, von denen einige am Flussufer liegen und andere sich ins Landesinnere erstrecken.
Portugiesische Entdecker erreichten die Flussmündung im 15. Jahrhundert und gaben dem Gebiet einen Namen wegen der Garnelen im Wasser. Später entwickelte sich der Ort zu einem Handelszentrum, das Waren zwischen dem Hinterland und den Schiffen auf dem Atlantik austauschte.
Die Stadt mischt französische und englische Amtssprachen mit der lokalen Duala-Sprache im Alltag, was man auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln hören kann. Bildungseinrichtungen ziehen Studierende aus anderen Regionen des Landes an und prägen den Rhythmus der Stadtteile rund um die Universitätscampusse.
Der internationale Flughafen und das Eisenbahnnetz verbinden die Stadt mit anderen Teilen des Landes und erleichtern Reisen und Warentransport. Viele Straßen führen vom Hafengebiet aus in die verschiedenen Stadtteile und weiter ins Landesinnere.
Die Wouri-Brücke erstreckt sich über fast zwei Kilometer (6000 Fuß) über den Fluss und verbindet die Hauptstadt mit dem Hafen Bonabéri, wobei sie sowohl Autos als auch Züge trägt. Das Bauwerk schwebt über dem Wasser und bietet einen weiten Blick auf die Mündung und die vorbeifahrenden Schiffe.
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