Chutes de la Métché, Wasserfall in Bafoussam, Kamerun.
Die Chutes de la Métché sind ein Wasserfall am Fluss Metchié-Choumi im Bezirk Mbouda an der Grenze zu Penka-Michel, 5 Kilometer westlich des Flughafens von Bafoussam, unweit der Kreuzung der Straßen nach Dschang und Bamenda. Am Eingang des Geländes liegen Salz, Münzen, Palmöl und sogar Mahlzeiten auf dem Boden, die von Besuchern ritueller Zeremonien stammen.
In der Zeit der Unabhängigkeiten zwischen 1955 und 1967 wurden kamerunische Nationalisten von der französischen Armee und loyalistischen Kräften in die Fälle geworfen. Am 12. September 1959 wurde der Häftling Jacob Fossi von Gendarmen hinabgestoßen und klammerte sich an André Houtarde, einen in Bafoussam stationierten französischen Gendarmen; beide verschwanden, der Leichnam des Franzosen wurde nicht gefunden. Dieser Tag beendete die Hinrichtungen von Gefangenen an diesem Ort. 2025 schlug die französisch-kamerunische Gemischte Kommission zum Dekolonisierungskrieg vor, die Fälle zum offiziellen Gedenkort zu machen.
Der Ort ist eine Opferstätte: Am Eingang liegen auf dem Boden Salz, Münzen, Palmöl und sogar Mahlzeiten. Ein Führer erklärt, dass die Bevölkerung dort rituelle Zeremonien abhält, die böse Flüche abwaschen; man kommt, um den Fluch zu nehmen und den Toten zu beklagen.
Die Fälle liegen 5 Kilometer westlich des Flughafens von Bafoussam, nahe der Kreuzung der Straßen nach Dschang und Bamenda, im Bezirk Mbouda an der Grenze zu Penka-Michel. Der Zugang erfolgt zu Fuß; am Eingang liegen Salz, Münzen, Palmöl und Mahlzeiten als Opfergaben am Boden, die man nicht stören sollte.
Am 12. September 1959 wurde der Häftling Jacob Fossi von Gendarmen in die Fälle geworfen und klammerte sich an André Houtarde, einen in Bafoussam stationierten französischen Gendarmen; beide verschwanden, der Leichnam des Franzosen wurde nie gefunden. Danach endeten die Hinrichtungen an diesem Ort. 2025 schlug eine französisch-kamerunische Gemeinschaftskommission vor, die Fälle zum offiziellen Gedenkort zu machen.
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