Jinping I, Wasserkraftwerk in Sichuan, China.
Die Anlage nutzt eine 305 Meter hohe Bogenstaumauer am Yalong-Fluss, die sechs Turbinen zur Stromerzeugung antreibt. Das Bauwerk erstreckt sich über eine Länge von 569 Metern und bildet einen künstlichen See, der Wasser zur Energiegewinnung speichert.
Planungen für dieses Wasserkraftprojekt begannen in den 1960er Jahren unter Leitung chinesischer Ingenieurbüros und des Ministeriums für Wasserwirtschaft. Der Bau wurde später umgesetzt und veränderte die Nutzung des Yalong-Flusses grundlegend.
Der Bau von Jinping-I führte zur Umsiedlung von 7.500 Anwohnern und veränderte die soziale Struktur der Gemeinden in Liangshan.
Die Kraftwerksanlage liegt in einer gebirgigen Gegend, die für Besucher nur begrenzt zugänglich ist. Wer sich für große technische Bauwerke interessiert, sollte sich vorher über Zugangsbestimmungen informieren.
Das Staubecken speichert rund 7,76 Milliarden Kubikmeter Wasser und spielt eine Rolle bei der Flusskontrolle im gesamten Yalong-Einzugsgebiet. Diese Regulierung hilft, Schwankungen im Wasserstand flussabwärts auszugleichen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.