Donghai Daqiao, Schrägseilbrücke in Shanghai, China
Die Donghai-Brücke verbindet Shanghai mit dem Yangshan-Tiefwasserhafen über eine Strecke von mehr als dreißig Kilometern durch das Ostchinesische Meer. Der mittlere Pylon erhebt sich etwa einhundertfünfzig Meter über die Wasseroberfläche und trägt Kabel, die sechs Fahrspuren für den Verkehr stützen.
Das Bauvorhaben lief von Anfang der 2000er Jahre bis Mitte desselben Jahrzehnts und sollte eine moderne Verbindung zum neuen Tiefwasserhafen schaffen. Der Abschluss markierte den Beginn einer neuen Phase für die Hafenlogistik der Region.
Der Name verbindet sich direkt mit dem Ostchinesischen Meer, das die Brücke überquert und seit Jahrhunderten Handelsrouten prägt. Autofahrer sehen hier den offenen Horizont des Meeres, während sie zwischen Stadt und Hafen pendeln.
Autofahrer folgen einer klar markierten Strecke, die sich in sanften Kurven über das Wasser schlängelt und nur für motorisierte Fahrzeuge zugänglich ist. Die maximale Geschwindigkeit beträgt achtzig Stundenkilometer, wobei die Fahrt bei gutem Wetter und ruhiger See am einfachsten verläuft.
Entlang der Fahrbahn stehen Turbinen, die Windkraft aus den Seewinden nutzen und so Strom erzeugen, während der Verkehr vorbeifährt. Diese Anlage zeigt, wie eine Verkehrsbrücke gleichzeitig als erneuerbare Energiequelle dienen kann.
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