Dandong, Grenzstadt in Liaoning, China
Dandong ist eine Küstenstadt im Nordosten Chinas, die am Yalu-Fluss liegt und gegenüber von Nordkorea zu finden ist. Die Uferpromenade erstreckt sich über mehr als hundert Kilometer, und die Brücken über den Fluss verbinden zwei Länder mit sehr unterschiedlichen politischen Systemen.
Die Ansiedlung wuchs im späten 19. Jahrhundert, nachdem sie 1876 als Kreisstadt gegründet wurde, und zog viele Siedler aus dem Landesinneren an. Während des Koreakriegs in den 1950er Jahren diente sie als wichtiger Versorgungspunkt für chinesische Truppen.
Der Name stammt von einem historischen Festungswall, und die Lage an der Grenze macht die Gegend zu einem Ort, wo Koreanisch neben Mandarin gesprochen wird. Restaurants servieren Gerichte mit Einflüssen aus beiden Ländern, und die Märkte führen Produkte, die das Leben in einer Grenzregion widerspiegeln.
Die Ufergegend eignet sich gut für Spaziergänge mit Blick auf beide Seiten des Flusses, und mehrere Parks bieten Ruheplätze zum Verweilen. Der Bahnhof und der Hafen liegen nah am Zentrum, was das Ankommen und Weiterreisen erleichtert.
Ein Teil einer alten Eisenbahnbrücke bleibt als Denkmal stehen, nachdem sie während des Koreakriegs bombardiert wurde. Der beschädigte Abschnitt endet mitten im Fluss und erinnert an den Konflikt, der die Region prägte.
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