Manjur, Handelsgrenzstadt in der Inneren Mongolei, China
Manzhouli ist eine Grenzstadt in der Inneren Mongolei entlang der chinesisch-russischen Grenze, die sich über ein großes Gebiet erstreckt. Grasslands prägen die Landschaft, und in der Nähe liegt der Hulun-See, der die natürliche Umgebung der Stadt formt.
Die Siedlung entwickelte sich nach 1900 zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, als sie zum westlichen Endpunkt der chinesisch-östlichen Eisenbahn wurde. Diese Eisenbahnverbindung machte den Ort zu einem Zentrum des Handels zwischen China und Russland.
Das jährliche Nadam-Fest zeigt traditionelle mongolische Sportarten und Musikaufführungen, die von Besuchern aus China und Russland besucht werden. Die lokale Küche spiegelt die Vermischung von mongolischen, chinesischen und russischen Einflüssen wider, was sich in den Gerichten und Märkten der Stadt zeigt.
Die Stadt liegt an einer Hauptverkehrsroute für Handelsverkehr zwischen China und Russland, sodass Zugverkehr und Frachtmöglichkeiten leicht zu finden sind. Besucher sollten sich auf kalte Winter und warme Sommer vorbereiten, da die Temperaturen extremen Schwankungen unterliegen.
Das Land-Zoll-Tor von Manzhouli ist einer der Hauptumschlagplätze für Handel zwischen China und Osteuropa und verarbeitet jährlich Millionen Tonnen Waren. Der Umfang dieses Handelsdurchgangs macht die Infrastruktur der Stadt zu einem bemerkenswertem Beispiel für internationale Logistik.
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