Cheung Chau, Fischerinsel im Islands District, Hongkong
Cheung Chau ist eine Fischerinsel im Bezirk Islands von Hongkong, die durch ihre hantelförmige Gestalt auffällt und zwei Granitkuppen durch einen schmalen Landstreifen verbindet. Entlang der Küste reihen sich Fischrestaurants und kleine Geschäfte aneinander, während das Inselinnere von Tempeln und Wohnvierteln geprägt ist.
Während der Qing-Dynastie diente die Insel als Hafenstützpunkt für Fischergemeinschaften und Händler, die zwischen dem Festland und Hongkong verkehrten. Im 18. Jahrhundert errichteten Bewohner den Pak-Tai-Tempel, der bis heute Mittelpunkt religiöser Feiern bleibt.
Jedes Jahr im Frühling findet das Brötchenfest statt, bei dem Teilnehmer auf hohe Türme klettern und Kinder in historischen Kostümen durch die Straßen ziehen. Auf der Insel sind Fahrräuge das Hauptverkehrsmittel, da motorisierte Fahrzeuge auf den schmalen Gassen nicht erlaubt sind.
Fähren verkehren regelmäßig vom Central Pier in Hongkong zur Insel und bieten tagsüber und abends Verbindungen an. Am besten erkundet man die Insel zu Fuß oder mit dem Fahrrad, da die Wege überschaubar sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen.
An mehreren Stellen der Insel ragen aus dem Wasser Felsformationen, die aussehen wie Schildkröten und andere Tiere, wodurch lokale Legenden entstanden sind. Die Insel war in den 1970er Jahren Drehort für mehrere Hongkonger Filme, die das dörfliche Leben und die Küstenlandschaft einfingen.
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