Kaiserliche Grabstätten der Ming- und der Qing-Dynastien, Königlicher Bestattungskomplex am Drachentor-Berg, China.
Die Kaiserlichen Gräber der Ming- und Qing-Dynastien sind eine Begräbnisanlage mit 13 Mausoleen in der Nähe von Peking, verteilt über mehrere Provinzen. Jeder Komplex enthält detaillierte Steinskulpturen, Altäre, Zeremonienplätze und gepflasterte Wege, die zum Grabmal führen.
Der Bau dieser kaiserlichen Begräbnisstätten begann im frühen 15. Jahrhundert während der Ming-Dynastie und setzte sich bis 1912 unter der Qing-Dynastie fort. Diese lange Bauzeit zeigt, wie die Bedeutung dieser Gräber für die kaiserlicherrschaft über Jahrhunderte anhielt.
Die Gräber folgen traditionellen Feng-Shui-Prinzipien mit Toren, Altären und Grabügeln, die die chinesischen Vorstellungen vom Jenseits widerspiegeln. Diese Gestaltung prägt bis heute das Aussehen der Anlage und zeigt, wie wichtig der Ort für religiöse Praktiken war.
Viele Teile der Anlage sind leicht zu erkunden und zeigen offene Bereiche mit Stein skulpturen, gepflasterten Wegen und Altären. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Gelände hügelig ist und einige Strecken zu Fuß erkundet werden müssen.
Die Östlichen Qing-Gräber nutzen die natürliche Landschaft und wirken großzügiger angelegt, während die Ming-Gräber dagegen durch ihre besonders aufwendigen Steinskulpturen auffallen. Diese unterschiedlichen Stile zeigen, wie sich die kaiserlicherische Gestaltung über die Zeit entwickelt hat.
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