Taihe Gong Jindian, Taoistischer Tempel in Kunming, China.
Die Golden Hall of Taihe Palace ist ein dreistöckiges Holzgebäude mit weißen Marmorgeländern und verziertem Wasserspeier in Form von Drachenkopfen. Die Konstruktion erstreckt sich über elf Räume in der Breite und fünf in der Tiefe und bildet damit eine massive, symmetrisch angeordnete Holzstruktur mit aufwendiger Dekoration.
Das Bauwerk wurde während der Ming-Dynastie unter Kaiser Yongle errichtet und später mehrfach rekonstruiert. Nach der Qing-Dynastie erhielt es seinen heutigen Namen, nachdem die Hauptstadt nach Peking verlegt wurde.
Der Palast zeigt traditionelle chinesische Architektur mit zahlreichen Drachenmotiven, die in Holz geschnitzt und vergoldet sind. Besucher können die religiöse Bedeutung des Ortes in den aufwendig gestalteten Details erkennen, die das tägliche Gebetsleben und die Zeremonien widerspiegeln.
Der Besuch erfordert das Navigieren über mehrere Ebenen, was für Menschen mit Mobilitätsproblemen eine Herausforderung darstellen kann. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und Zeit zum Erforschen der verschiedenen Räume und Details einzuplanen.
Ein Pflastersteineweg mit Drachenmuster führt zur Plattform und verläuft direkt unter dem kaiserlichen Thron. Diese Linie soll die Meridianachse der früheren Hauptstadt markieren und zeigt die kosmologische Planung des Ortes.
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