Shangri-La, Kreisfreie Stadt in der Provinz Yunnan, China
Shangri-La ist eine Stadt auf Bezirksebene im Nordwesten der chinesischen Provinz Yunnan, die sich auf 3.160 Metern Höhe erstreckt. Holzhäuser mit geschnitzten Balkonen säumen die Gassen der Altstadt, während außerhalb der Stadtmauern grüne Täler und schneebedeckte Gipfel die Landschaft prägen.
Die Stadt hieß früher Zhongdian und erhielt ihren heutigen Namen im Jahr 2001. Die Umbenennung sollte an das fiktive Paradies in James Hiltons Roman von 1933 erinnern und den Tourismus fördern.
Der Ortsname stammt aus dem Roman von James Hilton und wurde gewählt, um Besucher aus aller Welt anzuziehen. In den Straßen sieht man tibetische Gebetsfahnen und hört Klänge von Gebetsmühlen, während Einheimische ihre Alltagsgeschäfte in traditioneller Kleidung erledigen.
Die Höhe macht das Atmen in den ersten Tagen etwas schwerer, daher ist langsames Gehen empfehlenswert. Seit 2023 gibt es eine Bahnverbindung nach Lijiang und Kunming, was die Anreise deutlich erleichtert.
Pudacuo, ein Nationalpark in der Nähe, war der erste in China, der die Standards der Internationalen Union für Naturschutz erfüllte. Der Park schützt Wälder und Seen, die in anderen Gegenden des Landes selten geworden sind.
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